Grusswort des Direktors

des festivals avenches opéra

Dank Ihrer Hilfe, liebes Publikum, liebe Partner, Sponsoren, Behörden, Freunde des Opernfestivals Avenches, Kollegen und Freiwillige, können wir in der Arena von Avenches Jahr für Jahr einzigartige Opernaufführungen anbieten. Wir danken unseren treuen Partnern, die uns weiter unterstützen, und denen, die uns bei der Fortsetzung dieses Abenteuers noch unterstützen werden. Jedes Jahr versuchen wir, Sie mit Neuheiten zu verführen. Zu diesem 20. Geburtstag lade ich Sie ein, auf der Place du Casino unsere Waadtländer Pinte zu besuchen. Kommen Sie und probieren Sie die von Waadtländer Bäuerinnen zubereiteten Spezialitäten. Lernen Sie unsere lokalen Genüsse kennen!

Und danach nehmen Sie bitte Ihre Plätze ein, denn die Aufführung beginnt in wenigen Augenblicken! In den Kulissen warten über 400 Personen ungeduldig darauf, Sie in die leidenschaftliche Welt der Carmen zu entführen.

Während Sie diese Zeilen lesen, arbeitet das ganze Opernteam schon unermüdlich daran, Ihnen 2015 erneut eine Oper zu bieten, die der grössten Namen würdig ist: Der Barbier von Sevilla.

Im Namen von Avenches Opéra und allen Mitarbeitenden danke ich Ihnen allen, dass sie nach Avenches gekommen sind, um diese Aufführung mit uns zu erleben, und wünsche Ihnen einen unvergesslichen Abend.

Michel Francey 
Direktor des Festival Avenches Opéra

Bilder aus 20 Jahren Opernfestival Avenches

Oper in der Arena

1994-2014, eine lange, reiche Geschichte

Als der Opernsänger Sergio Fontana 1994 mit Michel Doleires, dem Direktor des Tourismusbüros von Avenches, und Anne-Marie Schaltegger, der Präsidentin der Association des Arènes d’Avenches, Verbindung aufnahm und ihnen vorschlug, im römischen Amphitheater eine Opernaufführung zu organisieren, sagten beide sofort: «Wir machen mit!» Im Amphitheater waren damals schon mehrere grosse Theaterproduktionen aufgeführt worden, doch für eine grössere Zuschauerzahl reichte die Kapazität der Sitzränge nicht aus. Also wurde eine Infrastruktur produziert, um auf den Rängen und im Parterre Sitzplätze für 6000 Zuschauer zu schaffen. Sergio Fontana wurde zum künstlerischen Direktor ernannt und wählte für die erste Ausgabe des Festivals die Oper Aida von Giuseppe Verdi. Die Vorstellungen im Juli 1995 hatten sofort einen überwältigenden Erfolg. Seither hat unser Open Air-Opernfestival jedes Jahr mehrere Zigtausend Zuschauer angezogen. 

Das Festival hat der Stadt unbestritten zu mehr Bekanntheit verholfen. Auch Einwohner beteiligen sich daran: Statisten, Maskenbildnerinnen und Coiffeusen, Platzanweiser, Eintrittskartenkontrolleure und Polizeibeamte mischen sich unter die Künstler, und allen liegt es am Herzen, zum Erfolg des sommerlichen Opern-Events beizutragen. Für Menschen ist der 20. Geburtstag das Ende der Jugend, die Schwelle, an der sich das Leben in der Hoffnung auf eine glückliche Zukunft öffnet. Für das Opernfestival Avenches sind 20 Jahre schon eine lange, reiche Geschichte. Wir sind glücklich, dass wir sie mit Ihnen teilen durften, und freuen uns darauf, die Fortsetzung zu schreiben!

 

Ein Amphitheater

mit einer langen Geschichte

Das eindrucksvollste Bauwerk der römischen Hauptstadt, das Amphitheater von Avenches, war einst Zeuge von Tierhetzen und Gladiatorenkämpfen. Im Mittelalter veränderte sich sein Aussehen, als über dem Amphitheater ein Wehrturm errichtet wurde. Und heute, seit rund 20 Jahren, ist dasselbe steinerne Oval Schauplatz grosser kultureller Veranstaltungen.

Avenches war schon immer ein „intelligentes“, vor allem bei kulturinteressierten Lehrern besonders beliebtes Schulreiseziel. Das malerische Waadtländer Städtchen von 3500 Einwohnern ist der Standort einiger der wichtigsten Denkmäler römischer Architektur in der Schweiz. Vor rund 2000 Jahren war Avenches, das damals Aventicum hiess, die römische Hauptstadt Helvetiens und zählte rund 20’000 Einwohner. Aventicum befand sich auf der strategisch bedeutenden Achse des heutigen Schweizer Mittellands und war mit den Wasserstrassen verbunden. 275 bis 277 n. Chr. wurde die prachtvolle römische Stadt von den Alemannen weitgehend zerstört.

Heute sind die Überreste zu einem grossen Teil von der modernen Stadt Avenches überbaut. Einige öffentliche Bauwerke aus der römischen Epoche sind jedoch noch immer gut erhalten und lohnen einen Besuch: die Ringmauer der  Stadt mit dem Osttor und der „Tornallaz“ (einem der einst 73 Wachttürme), die Thermen des Forums, das Theater, einige Überreste von Tempeln und Heiligtümern sowie das Amphitheater. Letzteres gehört zu den grössten der Schweiz (115 x 87 m) und ist gegenwärtig das besterhaltene nördlich der Alpen.

Für seinen Bau haben die Römer einen natürlichen Hügel teilweise ausgehoben. In seiner Glanzzeit bot es 16’000 Sitzplätze für Zuschauer aller sozialen Klassen, die im Amphitheater Tierhetzen und Gladiatorenkämpfe verfolgten.

Seit achtzehn Jahren erstrahlt Avenches jeden Sommer im Juli wieder in seinem alten Glanz, doch statt blutrünstigem Geschrei steigen heute Opernmelodien aus der Arena in den Nachthimmel auf. Viele der heutigen Zuschauer waren als Kinder auf einer Schulreise zum ersten Mal hier. Jetzt kehren sie zurück und erleben ein grossartiges Musikvergnügen unter freiem Himmel.

Mit einer gültigen Opernkarte ist der Eintritt gratis!

Videos

Das Festival in Bildern

Couleurs locales / 15.11.2013

Die Organisation

Avenches Opéra

Die Verantwortung für die Organisation des Festivals liegt bei der Stiftung Avenches Opéra.

Der Stiftungsrat Avenches Opéra

Präsident: Léo Obertüfer
Vizepräsident: Jean-Pierre Kratzer
Mitglied: Daniel Trolliet

Künstlerische und administrative Leitung

Direktion, ManagementMichel Francey
Künstlerische Leitung: Eric Vigié
Assistentin des künstlerischen Direktors: Marie-Laure Chabloz
AdministrationVéronique Presset Duc
FinanzenFrançois Chuard
InfrastrukturWilfred Giauque
Logistik: Tony Ruano
TicketsNathalie Weyermann
Kasse: Monic Bessard, Véronique Loup, Dominique Weiss
Merchandising: Laurent Weiss
Übersetzungen: Marianne Gattiker (F), Christina Miller (D)
Werkeinführungen: Georges Athanasiadès, Matthias von Orelli, Antonio Baldassare

Leitung Gesang: Jean-Philippe Clerc
Chorpianist: Pierre-Fabien Roubaty

Medienbetreuung Suisse romande

Elizabeth Demidoff-Avelot
HOPE Communication
Tel. 079 679 43 90
edemidoff@hopecommunication.ch

 

Medienbetreuung Deutschschweiz

Susi Schildknecht
Zinggliweg 7, 7208 Malens
Tel./Fax 081 330 64 30
Mobile 079 605 32 84
susi.schildknecht@bluewin.ch

 

Visuelle Kommunikation

Less Design

 

Technik

Generalregie: Olivier Matthey
Bühnenregie: Jean-Philippe Guilois
Bühnenbildbau: Werkstätten Mecane / Rom, Werkstätten der Oper von Lausanne

Technische Leitung: Aziz Dekhis
Techniker: Zvezdan Miljovic, Alexis Nabet, René Périsset, Philippe Puglierini
Projektionen: Quentin Martinelli
Lichtregie: Vincent Doin

Requisiten: Séverine Blanc, Laurent Boulanger
Kostüm: Amélie Reymond, Céline Dräyer
Maske, Perücke: Heike Bechtold, Johannita Mutter, Carole Corminboeuf
Übertitel: Sandrine Honegger Haroutunian, Denis Honegger
Intendanz: Claude Vez

Opernfestival-Büro

Fondation Avenches Opéra
Rue Centrale 33
Case postale 4
1580 Avenches

Tel. + 41 (0)26 676 06 00
Fax +41 (0)26 676 06 04
info@avenchesopera.ch

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Ohne die Unterstützung unserer Sponsoren, Partner, Mäzene und Donatoren könnte unsere Festival nicht überleben und jedes Jahr einen neue Opera präsentieren. Wir danken für die grosszügige Untersützung und geben Ihnen gerne weitere Auskünfte, wenn Sie das Festival in irgendeiner Form unterstützen möchten.

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